Normalerweise besteht eine E-Zigarette aus zwei großen Teilen, einer ist der Vaporizer und der andere ist die Batterie. wir diskutieren diese heute in diesem Artikel.
1. Verdampferkammer
Die Verdampferkammer einer E-Zigarette ist, wie der Name schon sagt, der Ort, an dem das E-Liquid zu einem Aerosol zerstäubt wird. Ihre Hauptbestandteile sind das Mundstück, die Verdampferspule, der Verdampferkopf, die Basis, die Silikondichtung, der Anschluss usw.

Mundstück (Drip Tip):
Die gängigsten Materialien sind PCTG, PC/ABS und Keramik. Keramik wird vor allem bei CBD-Verdampfern eingesetzt. Um besser an den Mund angepasst zu sein, wird das Mundstück meist in einer flach-ovalen Form gestaltet.
Verdampferkern (Coil/Heizkern):
Besteht aus Heizdraht und Dochtmaterial. Der Heizdraht kann in verschiedenen Ausführungen vorliegen: gewickelter Draht (Wrapped Wire), geätzte Mesh-Netze (Etched Mesh) oder dickfilmgedruckte Metallpasten (Thick-Film Printed Metal Paste). Als Dochtmaterial werden Baumwolle oder poröse Keramik verwendet – daher unterscheidet man zwischen Keramikkernen und Baumwollkernen. Keramikkerne stehen für ein besonders feines, nuanciertes Geschmackserlebnis, Baumwollkerne für starke Dampfentwicklung und hohe Geschmacksreproduktion.
Ölspeicherwatte (Storage Cotton):
Ein spezielles Bauteil zur Aufnahme von Liquid. Es wird aus Fasern hergestellt, die durch ein Schmelz- und Umarmungsverfahren (Heat-Melt Bonding) verbunden werden. Vorteile sind ausgereifte Fertigungstechnologie, niedrige Kosten und hervorragende Flüssigkeitsspeicherfähigkeit. Es findet vor allem in Einweg-E-Zigaretten breite Anwendung.
Ölbehälter / Tank (Cartridge/Pod):
Häufigste Materialien sind PCTG und Glas, wobei PCTG am weitesten verbreitet ist. Glas wird überwiegend bei CBD-Verdampfern verwendet. Anforderungen an das Material: hohe Chemikalienbeständigkeit und Temperaturbeständigkeit. Transparente Tanks entwickeln sich derzeit rasant weiter, da sie dem Wunsch der Verbraucher nach sichtbarem Füllstand gerecht werden.
Weitere Bauteile:
Boden/Basis: Meist aus PC/ABS gefertigt, zusammen mit Dichtsilikon, um ein Auslaufen des Liquids zu verhindern.
Anschluss/Kontakt: je nach Gerätetyp unterschiedlich. Bei Einweg-E-Zigaretten werden in der Regel zwei Drähte direkt mit dem Mainboard verlötet. Bei Pod-Systemen (wechselbare Kapseln) kommen meist Federkontaktstifte (Pogo Pins) zum Einsatz.
2. Akkuträger / Batterierohr (Battery Pole / Mod).
Der Batterieteil einer E-Zigarette dient primär der Stromversorgung und übernimmt gleichzeitig Funktionen wie Einschalten, Leistungsregelung und Temperaturkontrolle. Zur Struktur gehören:
- Akku (Batterie)
- PCBA-Schaltplatine (Hauptplatine mit Chip-Lösung)
- Mikrofon (Luftstromsensor / „Mih“)
- Gehäuse/Außenhülle
- Kontrollleuchte / Indikator-LED
- Ladeanschluss
- Konnektor (Verbindung zur Kartusche/Pod oder zum Verdampfer) u. a. Komponenten.

Akkuträger / Batterierohr – Detaillierte Komponentenbeschreibung
Akku (Batterie):
Am häufigsten werden weich verpackte Lithium-Polymer-Akkus (Soft-Pack-LiPo) eingesetzt, deren Abmessungen je nach Gerätetyp variieren. Der Trend geht zu hoher Energiedichte und Umweltverträglichkeit. Mit dem zunehmenden Umweltbewusstsein finden zunehmend kapazitive Supercaps bzw. Hybrid-Kondensator-Batterien-Verwendung in E-Zigaretten. In Kombination mit herausnehmbaren Akkus wird die Recyclingfähigkeit nach dem Aussondern des Geräts deutlich verbessert.
PCBA (Hauptplatine):
Die Schaltplatine integriert sämtliche Funktionen wie Ein-/Ausschaltung, Strommanagement, Leistungsregelung und Temperaturkontrolle. Derzeit besonders gefragt sind Lösungen mit Display. Die Entwicklung geht klar in Richtung Intelligenz und Smart-Funktionen, wodurch höhere Anforderungen an Chips und elektronische Bauelemente gestellt werden.
Mih / Luftstromsensor („Mikrofon“):
Das Schaltelement der E-Zigarette, auch als Luftstromsensor bezeichnet. Er erkennt Änderungen im Luftstrom, wandelt diese in elektrische Signale um und steuert dadurch das Ein- und Ausschalten des Geräts. Der aktuelle Trend führt weg vom klassischen Elektret-Kondensatormikrofon hin zu Silizium-Mikrofonen (Silicon Mic), die deutlich sensitiver sind und eine bessere Drei-Schutz-Leistung (Wasser-, Staub- und Schockresistenz) bieten.
Display:
Am meisten ausgeliefert werden derzeit kleine Segment-Displays („Digitron“/Nummernrohr-Anzeige), die lediglich Füllstand und Akkustand anzeigen – Vorteile: niedrige Kosten und einfache Integration. Hochwertigere TFT-Displays und flexible Displays (insbesondere die sogenannten „Sternenhimmel-Displays“) sind zwar teurer, erregen aber aufgrund ihrer spektakulären Optik große Aufmerksamkeit in der Branche.
Gehäuse / Außenhülle:
Bei Einweg-E-Zigaretten bestehen die Gehäuse überwiegend aus Kunststoff (PC oder PC/ABS). Bei Pod-Systemen wird meist eloxiertes Aluminium verwendet, in Einzelfällen auch Zinklegierungen. Gängige Oberflächenbehandlungen sind Soft-Touch-Lackierung, Farbverläufe (Gradient) usw. Umweltfreundliche Materialien wie PLA oder Papierrohre werden getestet, benötigen jedoch noch weitere Optimierungen, bevor sie breit eingesetzt werden können.
Zusammenfassung:
Die Produktkategorien und Bauweisen von E-Zigaretten werden stark von Regulierungen, Marktpräferenzen und technologischen Fertigungsmöglichkeiten beeinflusst. Die klaren Entwicklungstrends und -richtungen lauten: kompakter, intelligenter, umweltfreundlicher und nachhaltiger.